Zwischentief

Am vergangenen Wochenende standen wir in Bern am Grand Prix Bern Inter im Einsatz. Es wurde im Modus eines Triple-Knockouts gespielt, wobei man sich in gewissen Fällen auch vier Niederlagen leisten konnte, um doch noch im Turnier verbleiben zu können. Am Turnier nahmen die meisten Swiss League A- und Swiss League B-Teams plus Teams aus ganz Europa.

Jedoch ist das Turnier nicht mit dem Niveau eines CCT-Turnieres zu vergleichen.

Am ersten Tag standen für uns drei Partien auf dem Programm. Im ersten Spiel gegen das Ungarische Team um Skip Nagy hatten wir das Geschehen meistens unter Kontrolle und wir konnten das Spiel in der Schlussphase für uns entscheiden. Im zweiten Spiel des Tages durften wir uns mit dem Team Schwenningen aus Deutschland messen. Das Spiel wurde äusserst defensiv gespielt. Vor allem die Deutschen hatten nicht viel für das Spiel getan. Nach 4 Ends stand es immer noch 0:0 und nach 8 Ends dann 2:2. Das Zusatzend musste die Entscheidung bringen. In diesem hatten wir nicht das Recht des letzten Steins. Der Gegner hingegen nutzte dieses Recht aus und konnte mit dem letzten Stein einen Punkt zum Sieg schreiben. Am Freitagabend kam es zum Duell gegen den Schweizer EM-Teilnehmer, das Team Adelboden. Obwohl das sehr wenig curlende Eis beiden Teams nicht wirklich passte, konnten die Adelbodner unsere Fehler etwas besser ausnützen. Nach der zweiten Niederlage im dritten Spiel befanden wir uns am Samstag bereits in der C-Road..

Im ersten Spiel am Samstag gegen das Österreichische Team um Skip Harald Fendt trafen wir auf wenig Gegenwehr. Das Spiel war frühzeitig zu unseren Gunsten entschieden. Mit diesem Sieg war klar, dass auf uns ein strenger Samstagabend warten würde. Die beiden Spiele hintereinander um 18 und 20.30 Uhr waren uns sicher. Zuerst durften wir gegen den Deutschen EM-Teilnehmer aus Hamburg spielen. Das Team um Skip Jahr hatte weniger Mühe mit dem Eis und erlaubte sich deshalb etwas weniger Fehler. Das Spiel war sehr langsam, da vor allem auf gegnerischer Seite sehr viel diskutiert worden war. Auch dieses Spiel musste im Zusatzend entschieden werden. In diesem hatten wir das Recht des letzten Steins. Leider misslang Pascal’s letzter Stein und so mussten wir dem Gegner gratulieren. Gleich im Anschluss an dieses Spiel und mit einer Verspätung von 30 Minuten ging es dann gegen das Deutsche Frauenteam aus Garmisch um Skipin Andrea Schöpp. Sichtlich genervt durch die Verspätung war dann die Stimmung auf dem Eis bei dem Gegner etwas angespannt. Für uns war 5 Stunden Curling am Stück energietechnisch eine Herausforderung. Wir hatten etwas Mühe und so sah es auch lange nach einer Niederlage aus. Doch im letzten End ermöglichten Fehlsteine von Andrea Schöpp uns doch noch die Möglichkeit für ein Dreierhaus, welches wir dann auch realisierten und so das Spiel gewinnen konnten.

Am Sonntagmorgen durften wir nun den Viertelfinal des Verlierer-Cups spielen. In diesem ging es gegen das neue Swiss League A-Team aus Neuenburg. Ein Dreierhaus in der Spielmitte hat das Spiel zu Gunsten der Neuenburger entschieden. Wir konnten den Rückstand nicht mehr aufholen.

Trotz den enttäuschenden Resultaten konnten wir von diesem Wochenende enorm profitieren. Wir führten einige gute Diskussionen und wir sind deshalb sehr optimistisch, dass wir gestärkt aus diesem Wochenende hervorgegangen sind. Nun trainieren wir hart bis es dann Ende November nach Edinburgh (Schottland) geht, für das nächste Turnier der Curling Champions Tour (CCT).

Hier unser Spielplan:

http://www.murrayfieldinternational.com/